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GENIALE TIPPS FÜR KLEINE RÄUME:
DRIN WOHNEN.

NEUE IDEEN FÜR ZUHAUSE:
EINS HABEN.

DER WOHNTREND FÜR DEN WINTER:
EIGENE VIER WÄNDE.

QUARTIER GEISLAR

Endlich wohnen – die Basis für eine bessere Zukunft

Rund 1400 Menschen in Bonn sind augenblicklich wohnungslos. Dazu zählt auch eine ganze Reihe junger Männer und Frauen, die sich in unseren Reha-Einrichtungen oder im betreuten Wohnen befinden. Sie haben psychische Erkrankungen oder traumatische Erfahrungen gemacht, kämpfen mit Suchterkrankungen oder lebten schon als Jugendliche auf der Straße. Nun, am Ende einer erfolgreichen Therapie, träumen sie davon, ihr Leben endlich wieder alleine zu meistern. Der Schüssel dafür wäre eine eigene Wohnung. Doch das ist in einer Großstadt wie Bonn leider alles andere als einfach. Wohnraum ist knapp und teuer. Der Wohnungsmarkt schließt Menschen wie sie gnadenlos aus. Für uns als Caritas ein unerträglicher Zustand.

Deshalb gehen wir in Bonn-Geislar jetzt einen neuen Weg und bauen 14 eigene Apartments, die diesen jungen wohnungslosen Menschen als Startbahn in eine bessere, selbstständige Zukunft dienen sollen. In diesen Apartments bekommen die künftigen Mieterinnen und Mieter, wann immer benötigt, weiterhin die erforderliche Unterstützung von unseren Einrichtungen. Grundsätzlich sollen sie hier aber eigenverantwortlich und auf sich gestellt ihr Leben gestalten. Sobald das gelingt und sie sich stark genug fühlen – ob nach ein, zwei Jahren oder auch später – können sie aus dem Mietverhältnis in Geislar heraus eigenständig eine andere Wohnung suchen. Und in unserem Wohnprojekt Quartier Geislar kann die nächste Generation einziehen, um „endlich zu wohnen“.

Damit diese Vision rasch Wirklichkeit wird, brauchen wir Ihre Unterstützung!

Der Großteil des Grundstücks und des Baus für das Quartier Geislar sind bereits finanziert – aus Eigenmitteln, Zuschüssen der Kirche sowie unterschiedlichen Stiftungen. Doch rund 250.000 €, die wir für den Innenausbau der Wohnungen benötigen, fehlen uns noch. Mit Ihrer Spende können Sie dafür sorgen, dass aus dem Rohbau ein Zuhause wird. Helfen Sie mit und spenden Sie wohnungslosen Bonnerinnen und Bonnern die Chance auf ein neues Leben!

Spenden Sie ein Zuhause!

Ob 30, 50 oder 100 € – jede Spende zählt. Denn sie bringt uns unserem Ziel näher, wohnungslosen jungen Menschen ein Zuhause zu bauen und ihnen die Chance auf eine bessere Zukunft zu schenken.

0 € wurden bereits gespendet.

Helfen Sie jetzt, damit wir unser Ziel von 250.000 € erreichen!

Endlich eine echte Chance

Sina, Erik und Victor stehen mit ihren Geschichten stellvertretend für die vielen jungen Menschen, die im Wohnprojekt Quartier Geislar die Chance auf ein völlig neues Leben bekommen werden.

Zum Schutz unserer Klientinnen und Klienten verwenden wir keine echten Namen und Abbildungen von Betroffenen.

Ein fester Platz im Leben

Zuhause war für den 21 Jahre alten Erik bisher kein guter Ort. Mit elf kam er zum ersten Mal in eine Jugendhilfeeinrichtung.
„Zuerst war ich einfach froh, weg von allem zu sein. Verbote, Strafen, Stress und Gewalt – was anderes gab es bei uns eh nicht.“ Wie für viele Kinder, denen ein stabiles Elternhaus fehlt, begann für ihn damit eine lange Abwärtsspirale: Vom Schulabbruch über Drogenmissbrauch bis zur völligen Selbstaufgabe. Drei Jahre lebte er auf der Straße, bis ein körperlicher Zusammenbruch ihn in die Klinik führte. „Nach der Entgiftung wusste ich: So mach‘ ich nicht weiter. Ich hatte Glück und kam sofort ins Betreute Wohnen der Caritas. Jetzt hole ich die Schule nach und wenn alles klappt, werd‘ ich studieren.“ Seine herausragenden schulischen Leistungen beeindrucken die Betreuer. Eine eigene Wohnung mit einem sicheren Umfeld halten sie jetzt für den entscheidenden Faktor, damit er endlich seinen Platz im Leben findet. Helfen Sie Erik mit Ihrer Spende, diesen wichtigen Schritt zu machen.

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Wohnen für das Selbstvertrauen

Die Krankheitsgeschichte der heute 34-jährigen Sina begann in ihrer Pflegefamilie: „Die Schulzeit war für mich die Hölle.
Ich wurde wegen meiner Langsamkeit ständig bedrängt und kritisiert. Das Abitur habe ich zwar gerade so geschafft, meine Pflegeeltern habe ich trotzdem enttäuscht. Nachts lag ich grübelnd wach und morgens hatte ich Angst den Tag zu beginnen. Dass ich eine psychische Erkrankung habe, hat man mir erst Jahre später in der Klinik erklärt.“ Trotz medikamentöser Behandlung, Therapien und etlicher stationärer Klinikaufenthalte, bekam sie ihre schweren Depressionen nicht in den Griff. Eine lange Odyssee durch verschiedene Einrichtungen folgte. Erst im Kardinal Galen Haus, einer Caritas-Einrichtung zur sozialen und medizinisch-beruflichen Rehabilitation, gelang es Sina, das Blatt zu wenden: „Das hat mir Spaß gemacht, in meinem Tempo zu lernen. Ich muss darauf achten, mich nicht immer zu vergleichen und mich schlecht zu machen.“ Jetzt fühlt sich Sina stark genug, in einen selbstständigen Alltag zurückzukehren. Sie bewirbt sich für eine Ausbildung zur Bürokauffrau und träumt von einer eigenen, kleinen Wohnung. Doch der Bonner Wohnungsmarkt machte das bislang unmöglich. Mit Ihrer Spende können Sie das ändern!

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Eigene vier Wände

Victor war neun, als sich seine Eltern trennten. Doch erst als er 17 wurde, kam die Scheidung und der Vater zog aus dem gemeinsamen Haus aus.
Victor war neun, als sich seine Eltern trennten. Doch erst als er 17 wurde, kam die Scheidung und der Vater zog aus dem gemeinsamen Haus aus. Zu diesem Zeitpunkt trat seine psychische Erkrankung erstmals in Erscheinung: „Ich hatte starke Stimmungsschwankungen von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Ich machte eine Psychotherapie, aber die hat mir nicht geholfen. Während des Abiturs kamen dann die depressiven Verstimmungen, ich habe immerzu geheult.“ Trotzdem schloss Victor das Abitur mit guten Noten ab und begann ein Lehramtsstudium. „Während des Studiums habe ich die Zähne zusammengebissen und trotz der Depression durchgezogen. Im Nachhinein denke ich, hätte ich damals eine Semesterpause gemacht, wäre die Psychose nicht ausgebrochen.“ Das Referendariat lief nicht gut. Stress und Druck führten dazu, dass er plötzlich irrationale Ängste und Wahnvorstellungen über seine eigene Familie entwickelte. In der Klinik diagnostizierte man ihm eine paranoide Schizophrenie. „Zweimal bin ich seitdem erneut erkrankt, weil ich medikamentös nicht gut eingestellt war oder weil ich die Medikamente abgesetzt hatte. Doch mittlerweile habe ich meine Erkrankung voll akzeptiert und weiß, dass ich die Medikamente brauche. Jetzt kommt es darauf an, dass ich eine Chance kriege, mich wieder zu verselbstständigen.“ Schenken Sie Victor diese Chance mit Ihrer Spende.

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Wir bauen auf Ihre Hilfe:

Jean-Pierre Schneider, Caritasdirektor

Anita Schönenberg, Fachbereichsleitung Sozialpsychiatrie

Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei allen Spenderinnen und Spendern. Mit Ihrer großzügigen Unterstützung des Wohnprojekts Quartier Geislar schenken Sie jungen wohnungslosen Menschen nicht nur ein Zuhause, sondern die Chance auf eine bessere Zukunft.

Ein erster Blick auf den Baufortschritt

Hier sehen Sie die ersten Fotos vom künftigen Quartier Geislar.